Die Stadt

Mit rund 57 Quadratkilometern ist Ennepetal eine der größten Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Gelegen im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis und zwischen dem Ruhrgebiet, dem Bergischen Land und dem Sauerland bietet die Stadt Täler und Talsperren, Wälder und Wiesen, Hügel und Höhle.

Mit diesen werbenden Worten weist die Stadt auf ihre Pluspunkte in Sachen Landschaft hin, macht deutlich, warum sich ein Besuch lohnt. Ohne Frage: Pluspunkte, über die sich im Oktober auch die Teilnehmer der VDH DM im Turnierhundsport freuen dürfen. Schließlich hat es etwas, in reizvoller und abwechslungsreicher Landschaft mit seinem Vierbeiner um Punkte und Pokale, Titel und Triumpfe zu kämpfen.

Teilnehmer und Unterstützer sind in einer Stadt zu Gast, die am 1. April 1949 aus den Gemeinden Milspe und Voerde entstanden ist. Mit aktuell rund 30.000 Einwohnern ist Ennepetal nach Witten, Hattingen und Gevelsberg die viertgrößte des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Wanderwege unter und über Tage

Ihr Aushängeschild und Markenzeichen ist die Kluterthöhle. Sie macht Ennepetal zu einer Stadt mit einer ganz besonderen Unterwelt. Mit 360 Gängen – Gesamtlänge 6 Kilometer – gilt die Höhle als eine der größten Naturhöhlen Deutschlands. Wer sich hinein wagt, kann unterirdische Seen, bizarre und geheimnisvolle Gänge und ein versteinertes Korallenriff entdecken. Ganz Mutige verlassen die Wege einer normalen Führung, krabbeln und kriechen mit Helm und Stirnlampe durch das weit verzweigte enge Gangsystem.

Die Kluterthöhle macht die Unterwelt von Ennepetal ganz besonders./Foto: Arbeitskreis Kluterthöhle
Die Kluterthöhle macht die Unterwelt von Ennepetal ganz besonders./Foto: Arbeitskreis Kluterthöhle

Doch auch über Tage hat Ennepetal einiges zu bieten. Die Stadt liegt im Halbkreis dreier Talsperren. Während die rund 100 Jahre alten, imposanten Staumauern und -seen in der Vergangenheit auch Triebwasser für Fabriken und Mühlen lieferten und als Stromquellen genutzt wurden, dienen sie heute fast ausschließlich als Trinkwasserspeicher. Mit ihren Rundwanderwegen, die mit Wasser, Wald sowie Fluss- und Bachläufen Natur pur bieten, üben die Talsperren eine besondere Anziehungskraft auf Einheimische und Gäste aus. Einziges Manko: Es herrscht Badeverbot für Mensch und Hund.

Keine Angst vor Fahrten im Kreis des „EN“-Kennzeichens

Etwas Besonderes ist ohne Frage auch das Museum auf den Straßen Ennepetals. Es ist Tag und Nacht geöffnet und lockt zu einem Ausflug in 400 Jahre Eisenzeit. Mühlstein, Schleifstein, Wasserrad, Kurbelrad, Säulenbohrmaschine, Ambosse und viele andere Geräte sind Zeugen der Industrie, die in Ennepetal Geschichte geschrieben hat und in moderner Form bis heute schreibt.

Am Ende noch ein beruhigender Hinweis für alle, die Ennepetal vor allem mit dem Autokennzeichen „EN“ verbinden und glauben, gerade diese

Die Heilenbecker Talsperre ist eine von mehreren rund um den Austragungsort.
Die Heilenbecker Talsperre ist eine von mehreren rund um den Austragungsort.

Fahrer würden auf Deutschlands Straßen Angst und Schrecken verbreiten. Unfallstatistiken belegen alle Jahre wieder: Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist verkehrsmäßig einer der sichersten in ganz Nordrhein-Westfalen. Ganz Mutige übersetzen das Kennzeichen „EN“ daher längst mit „Europas Naturtalente“.

Weitere Informationen über den Austragungsort und seine Umgebung finden sich unter www.ennepetal.de, www.ennepe-ruhr-kreis.de und www.en-tourismus.de.