VDH DM THS 2017

Die Arbeitsgemeinschaft aus den Vereinen HSV Dortmund-Wickede-Asseln und HSV Bochum-Eppendorf  hat für diese Top Veranstaltung einen Austragungsort finden können. Wir bedanken uns bei der Stadt Ennepetal und Blau-Weiß Voerde für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

An dieser Stelle liefern wir zunächst einige Informationen über Ennepetal, die Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis, in der die LeichtathlSchon auf dem Ortsschild findet sich der deutliche Hinweis auf die besondere Unterwelt in Ennepetaleten mit Hund in diesem Jahr ihre Meister finden werden.

Ennepetal, die Stadt mit der besonderen Unterwelt

Mit rund 57 Quadratkilometern ist Ennepetal eine der größten Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Gelegen im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis und zwischen dem Ruhrgebiet, dem Bergischen Land und dem Sauerland bietet die Stadt Täler und Talsperren, Wälder und Wiesen, Hügel und Höhle.

Mit diesen werbenden Worten weist die Stadt auf ihre Pluspunkte in Sachen Landschaft hin, macht deutlich, warum sich ein Besuch lohnt. Ohne Frage: Pluspunkte, über die sich im Oktober auch die Teilnehmer der diesjährigen VDH DM im Turnierhundsport freuen dürfen. Schließlich hat es etwas, in reizvoller und abwechslungsreicher Landschaft mit seinem Vierbeiner um Punkte und Pokale, Titel und Triumpfe zu kämpfen.

Da entscheidend aber auf dem Platz ist, spielen für Deutschlands beste Leichtathleten mit Hund von den insgesamt 57 Millionen Ennepetaler Quadratmetern jene eine besondere Rolle, die im Stadtteil Voerde auf und rund um den Sportplatz „Am Tanneneck“ zu finden sind.

Geländeläufer erleben Auf und Ab, Vierkämpfer betreten Rasenteppich

Der Sportplatz „Am Tanneneck“ bietet den Leichtathleten mit Hund einen Rasenteppich. Die Pflege des Grüns bewegt sich auf Bundesliga-Niveau.

Während die Geländeläufer Meter für Meter merken werden, was es heißt, wenn eine Stadt Hügel und Täler zu bieten hat, profitieren die Vierkämpfer und CSC Teams von einem grünen Teppich, der in einem Atemzug mit prominentesten Spielfeldern genannt werden darf. Dazu zählen die Stadien des FC Schalke 04 und des 1. FC Kaiserslautern, des 1. FC Köln und von Energie Cottbus. Wie der VK und CSC-Schauplatz der VDH DM THS 2017 bieten diese Rasen den Sportlern dank professioneller, automatisierter Pflege samt Mähroboter und Bewässerung beste Bedingungen.

Ebenso positiv: Ennepetal und der auf der Anlage kickende FC Blau-Weiß Voerde freuen sich auf den Besuch der Turnierhundsportler. Hintergrund: Bereits 2003 war das Gelände Austragungsort der DVG Bundessiegerprüfung in dieser Sportart. Die Erinnerungen an die Rasanz auf vier Pfoten und zwei Füssen sowie das gute Benehmen von Hund und Mensch sind noch immer so positiv, dass die Frage nach der Neuauflage einer großen Hundesportveranstaltung von Stadt und Verein in Windeseile mit „ja“ beantwortet war. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeisterin Imke Heymann übernommen.

Milspe oder Voerde? Auch fast 70 Jahre nach der Stadtgründung für Einheimische mehr als nur eine Frage

Für Teilnehmer und Unterstützer heißt es im Oktober damit aufbrechen in eine Stadt, die am 1. April 1949 aus den Gemeinden Milspe und Voerde entstanden ist. Mit aktuell rund 30.000 Einwohnern ist Ennepetal nach Witten, Hattingen und Gevelsberg die viertgrößte des Ennepe-Ruhr-Kreises. Ihr Aushängeschild und Markenzeichen ist die Kluterthöhle. Mit 360 Gängen und einer Gesamtlänge von 6 Kilometern gilt sie als eine der größten Naturhöhlen Deutschlands. Wer sich in die Unterwelt wagt, kann unterirdische Seen, bizarre und geheimnisvolle Gänge und ein versteinertes Korallenriff entdecken. Ganz Mutige verlassen die Wege einer normalen Führung, krabbeln und kriechen mit Helm und Stirnlampe durch das weit verzweigte enge Gangsystem.

Doch auch über Tage hat Ennepetal einiges zu bieten. Die Stadt liegt im Halbkreis dreier Talsperren. Während die rund 100 Jahre alten, imposanten Staumauern und -seen in der Vergangenheit auch Triebwasser für Fabriken und Mühlen lieferten und als Stromquellen genutzt wurden, dienen sie heute fast ausschließlich als Trinkwasserspeicher. Mit ihren Rundwanderwegen, die mit Wasser, Wald sowie Fluss- und Bachläufen Natur pur bieten, üben die Talsperren eine besondere Anziehungskraft auf Einheimische und Gäste aus. Einziges Manko: Es herrscht Badeverbot für Mensch und Hund.

Keine Angst vor Fahrten im Kreis des „EN“-Kennzeichens

Etwas Besonderes ist ohne Frage auch das Museum auf den Straßen Ennepetals. Es ist Tag und Nacht geöffnet und lockt zu einem Ausflug in 400 Jahre Eisenzeit. Mühlstein, Schleifstein, Wasserrad, Kurbelrad, Säulenbohrmaschine, Ambosse und viele andere Geräte sind Zeugen der Industrie, die in Ennepetal Geschichte geschrieben hat und in moderner Form bis heute schreibt.

Am Ende noch ein beruhigender Hinweis für alle, die Ennepetal vor allem mit dem Autokennzeichen „EN“ verbinden und glauben, gerade diese Fahrer würden auf Deutschlands Straßen Angst und Schrecken verbreiten. Unfallstatistiken belegen alle Jahre wieder: Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist verkehrsmäßig einer der sichersten in ganz Nordrhein-Westfalen. Ganz Mutige übersetzen das Kennzeichen „EN“ daher längst mit „Europas Naturtalente“. In diesem Sinne wünscht die Arbeitsgemeinschaft der VDH-DM-THS 2017 Teilnehmern, Angehörigen und Gästen eine gute und problemlose Anreise nach Ennepetal.

Weitere Informationen über den Austragungsort, seine Umgebung und Hinweise zu Übernachtungsmöglichkeiten finden sich unter www.ennepetal.de, www.ennepe-ruhr-kreis.de und www.en-tourismus.de.